Konzept

Mitglieder

Wir sind eine Gruppe von Menschen, im letzten Jahrzehnt des Erwerbslebens stehend, welche sich über ihre zukünftigen Lebens- und Wohnformen Gedanken machen und ihre jetzige Wohnform (Haus, Wohnung) verändern möchten in Richtung Gemeinschaftlichkeit, Austausch...

Statt in einer anonymen und zufälligen Nachbarschaft wollen wir in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben, zusammen mit Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen und mit denen wir etwas zu tun haben wollen. Wir engagieren uns gegenseitig, lassen uns aber auch unseren eigenen Raum.

Wir streben eine Gemeinschaft an, in der wir unser Leben bis ins hohe Alter nach unseren Bedürfnissen gestalten und organisieren können und jedes Mitglied möglichst lange autonom bleiben kann. Wir erreichen dies vorab durch eine Kommunikationskultur, die auf dem Respekt und der Empathie gegenüber den MitbewohnerInnen und NachbarInnen gründet.

Unser Wohn- und Lebensprojekt kann und soll auch eine Ausstrahlung über sich hinaus haben und dem Quartier, der Gemeinde einen Mehrwert bringen. Es soll sich nach aussen öffnen und sich auch von aussen inspirieren lassen.

Bewohnerinnen und Bewohner

Unser Ziel ist es, eine solidarische Wohn- und Nachbarschaftsgemeinschaft mehrerer Generationen zu bilden, die sich aus Familien mit Kindern, Alleinstehenden und Paaren zusammensetzt, die bereit sind, nach obengenannten Grundsätzen zusammenzuleben.

Für die gemeinschaftliche Nutzung werden diverse Räume geplant. Deren Bestimmung wird von den gemeinsamen Bedürfnissen der Konzeptgruppe festgelegt. Es ist auch vorstellbar, dass Räume oder Anlässe/Angebote von aussenstehenden Menschen beansprucht werden können.

Gemäss einer Studie der Age-Stiftung (age-report.ch, 2013) wird das Zusammenwohnen in Haus- und Mehrgenerationengemeinschaften zunehmend attraktiver bewertet.

Grundlage

Wir können über eine Landparzelle in der Grösse von 6'000 m2 verfügen. Es besteht ein Erschliessungsprojekt der Gemeinde Heiden, welches vorsieht, das ganze Quartier Brunnen neu zu erschliessen. Unsere Parzelle würde durch diese Erschliessungsvariante sehr unvorteilhaft zerschnitten und dadurch auch entwertet werden. Die Voraussetzung für eine Bebauung wäre sehr unvorteilhaft, das zeigen die bisher vorliegenden Studien in einem nun verfügbaren Geländemodell dargestellt deutlich. Wir wollen mit unserem Konzept, welches zur Erschliessung des Baulandes eine Stichstrasse vorsieht aufzeigen, wie diese Parzelle ressourcenschonender und vorteilhafter genutzt werden könnte. Dies wird am nun vorliegenden Geländemodell deutlich sichtbar.

Die Akzeptanz der unmittelbaren Anstösserinnen und Anstösser an der Schützengasse ist unserem Projekt gegenüber höher als demjenigen der Gemeinde.

Bebauung

Grundsätzlich sollen alle Wohneinheiten behindertengerecht sein.

Wir bevorzugen Holz als Baumaterial in einer modernen, zeitgemässen, dem Standort angemessenen Architektur. Ein möglichst hoher Minergie-Standard (Minergie-A) mit hohem Wohnkomfort ist uns wichtig, ebenso eine ökologische Bauweise (Co2-neutral und kleinstmögliche Umweltbelastung) mit einem hohen Grad an Eigenproduktion von Alternativenergie.

Um die Erschliessung der Ueberbauung verkehrsarm zu gestalten, soll die geplante Stichstrasse möglichst schnell in eine Tiefgarage münden.

Organisation

Eine vorgesehene Kerngruppe mit professioneller Begleitung entwickelt sowohl das Projekt und dessen Inhalte wie auch künftige Finanzierungs- und Rechtsformen (Bildung Genossenschaft, Gemeinschaftseigentum, alternative Finanzierungsformen, Nutzungsformen etc.)

Projektleitung

Bruno Dürr, dipl. Architekt SIA/FSU, PREPO GmbH, Klusstrasse 18, 9000 St. Gallen, prepo.ch

 

Download

Konzept mit Volumenstudie (pdf)

 

Links

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